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Rezepte

In vielen Ländern kommt die Yamswurzel in verschiedenen Zubereitungen auf den Tisch und bietet neben einem hohen Stärkegehalt auch einen guten Geschmack. Yamswurzel bietet als Nahrung viele sekundäre Pflanzenstoffe, zu denen Phytohormone und Isoflavon zählen. Antioxidativ und entzündungshemmend binden die Inhaltsstoffe freie Radikale. Daraus lässt sich die Wirkung gegen Arteriosklerose, Grauer Star und Krebs ableiten. Magenschonend und beruhigend, Depressionen mildernd und schmerlindernd wirken die Inhaltsstoffe der Yamswurzel auch als Nahrung.

Die Zubereitung

Zubereitet wird die Yamswurzel, die auch als Brotwurzel bekannt ist, wie Kartoffeln. Zum Kochen wird die Yams-Wurzel Art Dioscorea batatas verwendet. Sie ist in Afrika und Mittelamerika als Grundnahrungsmittel verbreitet und kann in Asia-Läden eingekauft werden. Ihr Gehalt an Diosgenin ist gering. In Mitteleuropa ist Dioscerea communis als Schmerwurz Dioscerea balcanica als Balkan-Schmerwurz bekannt.

Roh gegessen ist die Yamswurzel giftig

Die essbaren Wurzelknollen beinhalten viel Provitamin A und Kalium. Roh gegessen wirken alle Arten Yamswurzel giftig. Ausgenommen davon ist Dioscorea opposita, Chinesischer Yams und der Japanische Berg-Yams, der auch als Yamaimo oder auch Nagaimo bekannt ist. Diese Yamswurzel-Arten werden auch lange Knolle oder Bergknolle genannt und sind in China bereits seit mehr als 4000 Jahren bekannt. Bei uns ist sie, meist in Plastik eingeschweißt, in Asia-Läden erhältlich. Die Knolle ist zwischen 30 und 40 cm lang und kostet ca. 2,- Euro.

Rezepte

Yamswurzel-Bratling

700 Gramm Yamswurzel werden in Stücke geschnitten und 20 Minuten in Salzwasser gekocht. Das Wasser wird abgegossen, die Yamsstücke werden zerstampft und mit 2 Eiern und einem EL Milch vermengt. Chili, Schnittlauch, Salz und Pfeffer geben Geschmack. Die geformten Bratlinge werden in Semmelbrösel und Ei gewendet und in der Pfanne gebraten.

Yamswurzeln in Honig

750 g Yamswurzel werden geschält, gewaschen und in Stücke geschnitten. Stücke aus 50 g Weißdorn-Gelee und 50 g Gurke werden vorbereitet. Im Wok wird 50 g Zucker in Öl bei schwacher Hitze angebraten. Wenn er goldgelb ist, werden die Yams-Stücke untergemischt. 300 g Zucker und 750 g Wasser mit Duftaroma werden dazu gegeben und bei schwacher Hitze eingedickt. Eingedickt kommt Yams auf einen Teller und wird mit Gelee- und Gurken-Stücken bestreut.

Yamswurzel Pommes-Frites

Säubern Sie eine mittelgroße Knolle und schälen Sie diese. Je nach gewünschter Menge nehmen Sie noch weitere Wurzeln hinzu. Schneiden Sie die Yamswurzel in längliche Pommes-Frites förmige Streifen. Achten Sie dabei darauf, dass die Stücke nicht zu dick werden, da Yams im Vergleich zur Kartoffel etwas länger braucht um durchzubacken. Geben Sie die Yams-Streifen in eine große Schüssel und träufeln etwas Öl darüber. Hier eignet sich beispielsweise Kokos-Öl oder Sonnenblumenkernöl sehr gut, aber auch andere Öle können verwendet werden. Würzen Sie mit etwas Salz und vermischen alles bis sich das Öl und das Salz gut verteilt haben. Sie können natürlich auch noch weitere Gewürze je nach Geschmack dazugeben. Besonders eignet sich Thymian als Gewürz. Verteilen Sie die Mischung auf einem Backblech und stellen Sie den Ofen auf 150° bei Umluft ein. Backen Sie die Yamswurzel-Fritten nun für mindestens 30 Minuten. Nach 15 Minuten sollten Sie die Pommes wenden. Pommes-Frites aus Yamswurzeln sind auch bei Kindern sehr beliebt!

Yams-Püree

Yams-Püree ist sehr einfach zuzubereiten und eine nicht alltägliche Beilage zu zahlreichen Gerichten. Schälen Sie 500g Yamswurzel und Viertelen die Wurzel der Länge nach. Geben Sie die zurechtgeschnittenen Yams-Teile in einen Dampftopf und garen diese für ca. 20 Minuten bis die Wurzeln weich sind. Wenn ihre Viertel sehr dick sind, kann dies bis zu 30 Minuten dauern. Prüfen Sie das erste Mal nach 20 Minuten die Festigkeit. Anschließend kochen Sie ca. 150ml Sahne mit 60g Butter auf und schmecken sie mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab. Zerstampfen Sie die Yamswurzel mit einem Kartoffelstampfer und rühren Sie den entstandenen Brei der aufgekochten Sahne unter. Karamellisieren Sie etwas Zucker in Verbindung mit Butter in einer Pfanne und geben Sie dem hellbraun glänzendem Zucker dünn geschnittene Zwiebeln hinzu. Braten Sie die Zwiebeln bis Sie goldbraun sind. Abschließend geben Sie die karamellisierten Zwiebeln auf das Yamspüree. Diese Beilage aus Yamswurzel harmoniert beispielsweise mit vielen Hähnchengerichten oder Rinderfilet. Probieren Sie es aus!

Yamswurzel-Curry

Waschen Sie 1 kg Yamswurzel, schneiden diese in große Stücke und kochen Sie sie für 15 Minuten in Salzwasser. Geben Sie nach 5 Minuten Kochzeit noch 2 gewaschene gewürfelte Süßkartoffeln hinzu. Stellen Sie die Yamswurzel-Süßkartoffel-Mischung nach dem Abgießen kurz beiseite.
Schneiden Sie eine mittelgroße Zwiebel in feine Scheiben. Schälen und halbieren Sie 2 Knoblauchzehen. Nehmen Sie die Zwiebel und den Knoblauch und schwitzen die Mischung zusammen mit 4 EL Ghee goldbraun an. Geben Sie dieser Mischung Samen von 2 Kardamomkapseln, 1 EL Vindaloopaste, 2 TL Zucker, 1 EL Korianderpulver, 1 EL Kurkuma und Zimt (ca. 0,5 Stangen) hinzu und rühren um. Rühren Sie anschließend die gekochten Yams und Süßkartoffelstücke. Löschen Sie die entstandene Mischung mit 100ml Wasser ab und geben anschließend 200g Naturjoghurt hinzu. Guten Appetit!